Io: Aktive Vulkane und schwefelhaltige Laven

 

Io ist der aktivste Himmelskörper im Sonnensystem: Auch heute schießen Dutzende Vulkane Gas- und Schuttwolken aus sich hinaus. Diese Wolken breiten sich zuerst regenschirmförmig aus, fallen dann zurück und bilden dabei einen Ring um das Zentrum des Vulkans herum. Aus vielen Vulkanen fließt ständig die Lava. Im Gegensatz zur Erde sind die Vulkane auf Io keine hohe Berge, denn die Laven sind sehr dünnflüssig und breiten sich deshalb sehr einfach aus. Die Oberfläche besteht größtenteils aus Lavaflüssen – die durch den Schwefel gelb gefärbt sind – sowie aus eingestürzten vulkanischen Kratern. Einschlagskrater gibt es dagegen keine. Die Lavaflüsse bilden Schichten, die einander bedecken. Außerdem gibt es dort noch etwa 100 Berge, die entlang oberflächennaher Risse hochdringen. Die sind allerdings keine Vulkane, sondern einfach herausgehobene Felsbrocken der alten Oberfläche. Io ist der jupiternächste große Mond, weshalb er von der Anziehungskraft des Jupiters am stärksten betroffen ist. Auch die drei anderen großen Monde üben Anziehungskraft auf Io aus. Diese Kraft erzeugt zum einen die Wärme, die für den Vulkanismus notwendig ist, und zum anderen den Druck, der die Berge heraushebt.

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