Venus: Hitze und Lava

Venus ist die heißeste Welt, die es auf den Himmelskörpern des Sonnensystems nur gibt. Ihre ebene Oberfläche besteht meist aus Lava, die aus der Tiefe heraufstieg und dann erstarrte. Die Lava deckte fast den ganzen Planeten zu. Nur solche Gebiete konnten der Lava entkommen, die höher lagen als die Überflutung. Heute sind sie die ältesten bekannten Gebiete (sog. Tessera), geprägt durch viele, sich quer und durch schneidende Gräben. Ursprünglich hat es wahrscheinlich Wasser auf Venus gegeben. Es verdampfte wegen der heißen Atmosphäre aber rasch, man spricht also über einen sehr starken Treibhauseffekt. Wenn es früher tatsächlich Meere gegeben hat, ihre Spuren müssen sich heute unter der mehrerer km mächtigen, festen Lava befinden. Auf der Venus scheint die Sonne nie, weil dicke Wolkenschichten den ganzen Planeten bedecken. Der Regen, der aus Schwefelsäure besteht, verdampft, bevor er auf die Oberfläche gelangen kann. Zwischen den Wolken, wo es keine so große Hitze gibt, dürfte Leben eventuell möglich sein.

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